Deutsche Mosaik-Organisation DOMO e.V.

PRESSEMITTEILUNG
DOMO – Deutsche Organisation für Mosaikkunst e.V. gegründet

Wiesbaden. Im Frühjahr 2008 wurde in Wiesbaden die Deutsche Organisation für Mosaikkunst e.V.(abgekürzt DOMO) gegründet. Bei dem ersten Treffen von Mosaikkünstlern sowie Vertretern des Fachhandels für Mosaikmaterialien aus ganz Deutschland wurde die Gründung des Vereins beschlossen. Die DOMO widmet sich der Erhaltung, Förderung und Verbreitung von Mosaikkunst in der Öffentlichkeit. Mittels Ausstellungen, Publikationen und Seminarveranstaltungen soll die Vielfalt der Mosaikkunst einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Nachdem die Mosaikkunst in Deutschland zwischen 1850 und 1930 ihre bisherige Blütezeit erlangt hatte, führte sie in den folgenden Jahren im Kulturbetrieb ein Schattendasein. Zurzeit erlebt diese Kunstrichtung, die formal den Maltechniken zuzuordnen ist, eine erneute Renaissance. Die aktuelle Mosaikkunst ist sowohl durch Traditionsunternehmen als auch durch eine Vielzahl von Mosaikkünstlern vertreten, welche diesem jahrtausende alten Kunsthandwerk mit modernen künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten begegnen. Die immer größer werdende Zahl von Menschen, die das Mosaiklegen als ernsthaftes Hobby betreiben, zeugt von dem immer breiter werdenden Interesse der Bevölkerung für die Mosaikkunst. Dem zunehmenden Wunsch der Mosaikkünstler, Förderer und Interessierter sich untereinander zu vernetzen, bietet die DOMO nunmehr ein Kommunikationsforum. Interessierte können sich auf der Webseite www.domo-ev.de einen Überblick über das aktuelle Mosaikkunstgeschehen verschaffen, ergänzt durch Ankündigungen über Seminare und Workshops zu Themenbereichen der Mosaikkunst sowie Informationen über die künstlerischen und technischen Grundlagen. Die Mitgliedschaft in der DOMO bietet einen erweiterten Zugang zu den Angeboten, wie beispielsweise dieTeilnahme an den von der DOMO organisierten Ausstellungen und die Möglichkeit für die Mitglieder zur Präsentation ihrer Kunstwerke auf der Webseite.

Pressekontakt: Britta Kuth DOMO – Deutsche Organisation für Mosaikkunst e.V. Laurentiusstr. 85

D 51465 Bergisch GladbachTel. 02202/9268212

www.domo-ev.de
Die Deutsche Organisation für Mosaikkunst e.V. (DOMO) dient dem Zwecke der Erhaltung, Präsentation, Förderung und Vermittlung der Mosaikkunst.

Veröffentlicht in: on 2. Dezember 2008 at 1:46 Kommentar schreiben

Mosaik – Material

Naturstein, Marmor, Granit

Im Gebirge, am Strand, im Fluss oder auf dem Feld – die Natur bietet eine Vielzahl von Steinen verschiedenster Farben und Formen. Je nach Beschaffenheit lassen sie sich mehr oder weniger gut bearbeiten.

Kristalle, Edelsteine und Halbedelsteine lassen sich auch wunderbar in ein Mosaik einbringen, sind aber schwer zu bearbeiten.

Marmor ist ein sehr beliebtes Mosaikmaterial, nicht zuletzt da er hauptsächlich in den klassischen römischen Mosaiken zur Anwendung kam. Seine verschiedenen Farben und Maserungen machen das Mosaik lebendig. Auch hier gibt es unterschiedliche Qualitäten.

Naturstein wird bei der Verwendung als Fußboden mitunter geschliffen und poliert. Ein Mosaikkunstwerk aus Naturstein sollte nach der Fertigstellung nachbehandelt bzw. imprägniert werden (siehe Oberflächenbehandlung). Das bietet Schutz gegen äußere Einwirkungen und versieht das Mosaik mit einem schönen Glanz.

Marmor/Naturstein gibt es industriell zugeschnitten und ggf. getrommelt, um die scharfen Kanten zu entfernen. Man kann ihn mit einer Mosaikzange oder einem Mosaikhammer bearbeiten.

 

Smalten

(Siehe Artikel Smalten weiter unten)

Industrielles Glasmosaik und Keramikmosaik

Heute werden verschiedenste Mosaiksteine aus Glas und Keramik industriell gefertigt. Es gibt diese meist auf Netz oder Papier verklebt. Dies erleichtert die Montage in z.B. Küchen, Bädern oder Schwimmhallen. Die Größen, Dicken und Formen variieren stark. Diese Mosaiksteinchen lassen sich gut mit einer Mosaikzange in die gewünschte Form knipsen. Glasmosaiksteine am besten mit einer speziellen Glasmosaikzange, um so wenig wie möglich Absplitterung zu haben.

Glasmosaiksteine kann man in verschiedenen Sorten erwerben. Es gibt durchgefärbte Uni-Farben, Farben mit Kupferflimmer, marmorierte Steine, Steine in Kristall-Optik, irisierende Steine, opake Steine, transparente Steine. Mit glatten und geriffelten Unterseiten.

Keramische Mosaikfliesen gibt es in unglasierter matter Beschaffenheit (Ceraton) oder als normale glasierte Fliesen. Auch hier kann man inzwischen eine Vielzahl an Formen erwerben. Normale Fliesen lassen sich mit einem Hammer in unregelmäßige Stücke zerschlagen oder mit einem Fliesenschneider genau bearbeiten.

Tiffanyglas / Buntglas

Tiffanyglas bekommt man in den verschiedensten Farben. Entweder man schneidet sich die benötigten Stückchen mit einem Glasschneider zu, oder man zerzwickt sie mit der Glasmosaikzange.

Bequemer ist es, bereits vorgeschnittene Stückchen zu erwerben.

Sonstige Mosaik – Materialien

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle kleinen und großen „Fundstücke“ lassen sich je nach Belieben in Mosaiken einsetzen. Beliebte Objekte sind Glasnuggets, Muscheln, Millefiori, Perlen, Spiegelscherben, altes Geschirr, Knöpfe usw.

Man kann auch ein Mosaik komplett aus Naturmaterialien aus dem Wald herstellen – eine beliebte Alternative für Kinder: Stöckchen, Steine, Eicheln, Rindenstückchen.

Veröffentlicht in: on 12. Juli 2008 at 9:30 Kommentar schreiben

Mosaiksteine bearbeiten

Antike Technik – Mosaikhammer

Bei der originalen Technik wird ein Spaltkeil (auch Meißel/Dorn) fest in einen Holzblock oder ähnliches eingelassen. Die Steine aus Marmor, Stein oder Glas werden mit einem Mosaikhammer zerteilt und auf die gewünschte Größe zugeschlagen. Dabei werden die Mosaiksteine zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und der Hammer wird locker aus dem Ellenbogengelenk geschlagen. Es ist auf eine bequeme Steh- oder Sitzhaltung zu achten. Der Spaltkeil hat die richtige Höhe, wenn man den Hammer nicht anheben, sondern nur „fallen lassen“ muss. Mosaikhammer und Spaltkeil müssen ab und zu nachgeschliffen werden.

Die verhältnismäßig dicken Smalten lassen sich am besten mit dem Hammer zerschlagen.

Moderne Technik – Mosaikzange

Mit einer Mosaikzange lassen sich beinahe alle Materialien gut zerteilen. Es gibt einfache Zangen (z.B. die Allround-Mosaikzange), die für alle Materialien benutzt werden können sowohl als auch spezielle Mosaikzangen. Eine spezielle Zange für Marmor und Keramik hat längere Griffe und teilt die Steine leichter.

Bei der Benutzung der Mosaikzangen ist darauf zu achten, dass der zu teilende Stein nur einige Millimeter zwischen die Zangenbacken geschoben wird. Dann hält man den Stein fest zwischen Daumen und Zeigefinger und zwickt den Stein ab. Die Schnittkante verläuft nun gerade über den ganzen Mosaikstein.

Mit einer Glasmosaikzange splittern Glasmosaiksteine weniger. Glasmosaikzangen haben zwei Rädchen, zwischen denen der Stein oder das Glasmaterial zerteilt wird. Diese Zangen werden auch in der Tiffany-Technik angewandt. Ist die Schnittfläche stumpf geworden, dreht man die Rädchen einfach einen Millimeter weiter. Ersatzrädchen können nachbestellt werden.

Fliesenschneider

Die Fliese wird auf eine gerade Unterlage gelegt und mit dem Schneiderädchen wie gewünscht angeritzt. Dann wird sie in den Schneider eingelegt und entlang der Linie durchgebrochen.

Glasschneider

Das Glas (Spiegel, Tiffanyglas, größere Glasmosaiksteine) wird mit dem Rädchen am Glasschneider angeritzt und durch einen Schlag mit der Rückseite des Glassschneiders durchgebrochen. Man kann es auch über einem Spaltkeil oder an der Tischkante auseinanderbrechen. Es ist ratsam, bei dieser Arbeit Handschuhe zu tragen, da es leicht zu Absplitterungen kommt.

Veröffentlicht in: on 26. Juni 2008 at 7:38 Kommentar schreiben

Smalten

Die aus handgezogener italienischen Glaspaste gewonnenen Mosaiksteine nennt man Smalten. Nach uralten überlieferten Geheimrezepten werden eine Vielzahl verschiedener Farben in sogenannten Glaskuchen (Ital. „Pizza“) hergestellt. Man erwirbt entweder Teile dieser Glaskuchen oder grob vorgeschnittenes Material. Smalti gibt es auch mit einer Gold- oder Silberschicht und in transparent.

 

Smalti wurden hauptsächlich in der byzantinischen Epoche verwendet. Wunderbare farbenfrohe Beispiele finden sich in Ravenna in Italien. Aufgrund ihrer unregelmäßigen Oberfläche spiegeln sie das Licht auf besondere Weise wieder. Smalti sind eher für die Dekoration und für Wandmosaiken geeignet.

 

Smalti blau   

 

Italienische Mosaiksteine / Smalti im Mosaik-Laden

 

Veröffentlicht in: on 10. Juni 2008 at 7:45 Kommentar schreiben

Mosaiken mit Kindern

Mit Kindern ein Mosaik zu gestalten bringt viel Kreativität und Spaß. Schon ab ca. 5 Jahren sind Kinder in der Lage, einfache Mosaikkunstwerke herzustellen. Ob im Kindergarten, auf Geburtstagsfeiern oder in der Schule (Projekttage, Werkenunterricht, Kunstunterricht) – es gibt viele Gelegenheiten um die Mosaiktechnik mit den Kindern auszuprobieren. Hier einige Vorschläge:

  • Holzbilderrahmen mit Mosaiksteinchen verzieren
  • Holzspiegelrahmen
  • Holz-, Kork- oder Glasuntersetzer
  • Holz- oder Glasteller
  • Windlichter (transparente Mosaiksteine)
  • größere Steine als Briefbeschwerer
  • Gestaltung eines Wandstückes im Gebäude

Alles was man braucht, ist ein einfaches Gestaltungsobjekt, Mosaiksteine und Kleber. Je nach Belieben kann das Mosaik mit Mosaik-Fugenmasse verfugt werden oder auch nicht. Verschiedneste Mosaiksteinchen und anderes Mosaikzubehör findet man im Mosaik-Laden.

Die beliebtesten Mosaiksteine bei Kindern sind (zum Anschauen bitte anklicken) : Joyglas in 10×10mm, Glasnuggets und Softglas.

 

 

 

Veröffentlicht in: on 27. Mai 2008 at 10:17 Kommentar schreiben

Neu im Programm: Perlmutt, Tiffany und Luzy

Ganz *NEU* in unserem Programm: Drei verschiedene Serien, die wir hier vorstellen möchten:

Perlmutt - wunderbar schimmernde Perlmutt-Plättchen in verschiedensten Formen (rund, quadratisch, rechteckig, unregelmässig). Lassen sich am besten mit einer Glasmosaik-Zange brechen und ganz normal mit Mosaikkleber anbringen – je nach Untergrund.

Tiffany - regelmässig zugeschnittene Glasmosaiksteine in 10×10 oder 15×15 mm in vielen verschiedenen Farben. Opake und transparente Sorten. Lassen sich am besten mit einer Glasmosaik-Zange brechen und ganz normal mit Mosaikkleber anbringen – je nach Untergrund.

Luzy - farbenfrohe volltransparente Kunststoff-Plättchen – zur Gestaltung von Lampen, Windlichtern, Laternen. Mit Mosaikzange oder Schere zu zerkleinern und mit Silikonkleber oder Heißleim anbringen.

 

 

 

Veröffentlicht in: on 20. Mai 2008 at 12:22 Kommentar schreiben

In diesem Jahr neu: Mosaikkurse

Neu in diesem Jahr: wir bieten Wochenendkurse, einen offenen Werkstattabend sowie Kindergeburtstage an.
Nähere Informationen HIER.
Veröffentlicht in: on 16. Januar 2008 at 2:18 Kommentar schreiben

Mosaikbücher

Eine unglaublich große Zahl an Mosaikbüchern gibt es zu erwerben. Jedes Jahr kommen neue hinzu.

Hier möchte ich von Euch wissen, was sind die besten? Wer kann ein Buch besonders empfehlen? Welches Buch erklärt welche Technik am besten?

Veröffentlicht in: on 10. Januar 2008 at 11:51 Kommentare (1)

Frohes Fest!

Ich wünsche allen Mosaik-Begeisterten erholsame Weihnachtsfeiertage sowie für das neue Jahr viel Gesundheit und Kreativität!

Ihre Ines Kiriasis vom Mosaik-Laden

Veröffentlicht in: on 20. Dezember 2007 at 10:03 Kommentar schreiben

Aktion “Versandkostenfrei”

Aufgepasst! Es gibt wieder einmal eine Sonderaktion. Bis Nikolaus versenden wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei! Es lohnt sich also einmal mehr, in unserem Mosaik-Laden vorbeizuschauen.. 

Veröffentlicht in: on 30. November 2007 at 9:36 Kommentar schreiben